smac

SMAC – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

© LfA/smac | Foto: László Farkas


Das Museum mit seiner Dauerausstellung und der Sonderausstellung „Leben am Toten Meer – Archäologie aus dem Heiligen Land“ ist für den Publikumsverkehr seit dem 5.5. wieder geöffnet. Das smac bietet aber auch auf seinen Plattformen mehrere Online-Angebote für seine Besucher und Besucherinnen an.

Das Museum widmet dem Mittelalter und der Neuzeit die oberste der drei Etagen des ehemaligen Kaufhaus Schocken. Die spektakuläre, entsprechend der Fassade gebogene „Alltagswand“ zeigt Objekte des städtischen Lebens des Mittelalters.

Auf Facebook und Instagram stellt das smac einzelne Exponate der insgesamt 1300 Objekte dieser über 45 Meter langen Vitrinenwand vor.
Weitere Online-Angebote gibt es in Form von Videos, Facebook- und Blogbeiträgen zur aktuellen Sonderausstellung.

Das Angebot

Bis Ostern 2020 wird ein kleines, goldenes ARMA-CHRISTI-Kruzifix mit seinen zahlreichen bildlichen Gravuren im Detail erklärt. Es stammt aus einem Grab des Dresdner Frauenkirchhofs.

Seit dem 1. März 2020 nehmen die Mitarbeiter des Museums jeden Sonntag ein Detail der reich bebilderten Rückseite des Kreuzes unter die Lupe. Das ist auch nötig, denn nur so sind die zahlreichen ikonografischen Hinweise auf die Passionsgeschichte auf dem nur 7 cm großen Anhänger erkennbar.

Große Sonderausstellungen des smac stehen unter dem Motto „Kulturen entdecken – Geschichte verstehen“. So auch die aktuelle Ausstellung, die das smac seit September 2019 zeigt.

Mit digitalen Angeboten möchte das smac die Ausstellung auch online erlebbar machen:

Die digitale Ausstellung smac+ „Leben am Toten Meer“ greift die Themen der Ausstellung auf und vertieft sie durch Hintergrundinformationen, Videos und 3D-Animationen. Es ist ein dynamisches, wachsendes Format und bietet darum jeden Monat einen weiteren Aspekt der Archäologie aus dem Heiligen Land.

 

Die in smac+ „Leben am Toten Meer“ eingebundenen Videos sind natürlich auch auf dem YouTube-Kanal des smac zu sehen.

Hier erklärt Kuratorin Christina zum Beispiel, was ein Tell ist und wie er entsteht, oder man schaut Museumshandwerker Robert dabei zu, wie er einen Kamelsattel aus der Zeit um 200 n. Chr. nachbaut.

Religion, Menschen, Natur und Archäologie am Toten Meer sind Aspekte der Vorträge, die die Sonderausstellung „Leben am Toten Meer“ im smac begleiteten. Diese Vorträge können Sie auf Facebook nachhören und -sehen:

Das Tote Meer in der Bibel. Strafe für Sünden – Symbol für eine heilvolle Zukunft
Prof. Dr. Wolfgang Zwickel, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Jüdische Archäologie in Erfurt – Mit Schätzen des Mittelalters auf dem Weg zum Welterbe
Dr. Karin Sczech, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Thüringen

Aufstand gegen die Römer – Qumran, Masada und die Höhlenverstecke der judäischen Wüste
Prof. Dr. Hans-Peter Kuhnen, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Geheimnisse der Qumran-Rollen – eine materialanalytische Annäherung
Prof. Dr. Ira Rabin, Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung, Berlin

Wo sind Sodom und Gomorrha? Die archäologische Erforschung des Toten Meeres
Dr. Martin Peilstöcker, Kurator der Ausstellung „Leben am Toten Meer“


#zuhauseimmuseum smac

Besuchen Sie dazu die Webseiten und erleben Sie die wunderbare Vielfalt dieses Museums.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und freuen uns über jeden Daumen hoch!

smac+ “Leben am Toten Meer”
Sonderausstellung

smac Social Media
Facebook YouTube | Blog | Instagram

smac
Homepage

Hektar großes Areal

von der Familie des fränkischen Gaugrafen Cancor gegründet

als UNESCO Welterbe anerkannt

Geschichte & Bedeutung

Das smac ist Deutschlands jüngstes und modernstes Archäologiemuseum. Seit 2014 präsentiert das Landesmuseum des Freistaats Sachen auf drei Etagen rund 300.000 Jahre Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zur Industrialisierung. Sitz des Museums ist das ehemalige Kaufhaus Schocken, das der Architekt Erich Mendelsohn 1927-1929 für den erfolgreichen Schocken-Warenhauskonzern entwarf. Diese Ikone des Neuen Bauens mit seiner gebogenen Fassade wurde für die Darstellung der sächsischen Archäologie umfassend saniert.

© LfA/smac | Foto: László Farkas