Mittelalterliches Kriminalmuseum

Mittelalterliches Kriminalmuseum


Erleben Sie Deutschlands bedeutendste rechtshistorische Sammlung. Begeben Sie sich zurück in die Zeit der Folterinstrumente und Leibes-, Lebens- und Ehrenstrafen. Entdecken Sie kostbare juristische Bücher, Urkunden, Siegel und Grafiken bekannter Meister. 2.000 Exponate aus 1.000 Jahren Rechtsgeschichte warten auf Sie in unserer 2.500 m2 umfassenden Ausstellung, darunter die sagenumwobene Eiserne Jungfrau von Nürnberg. Ausführliche Beschreibungen der Exponate und moderne Multimediastationen vermitteln wertvolles und spannendes Wissen für Jung und Alt. Rothenburgs Türme, Mauern und Häuser zeigen eindrucksvoll den Lebensraum vergangener Zeiten. Möchten Sie mehr erfahren über die damaligen gesellschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse? Dann besuchen Sie das Mittelalterliche Kriminalmuseum.

Das Angebot

Das Geheime Frankenland – Der Krimipodcast aus dem Kriminalmuseum Rothenburg o.d.T.

Die aktuelle Sonderausstellung „Hund und Katz – Wolf und Spatz: Tiere in der Rechtsgeschichte“ gibt es ab sofort 365 Tage im Jahr im Mittelalterlichen Kriminalmuseum in Rothenburg zu sehen: Ab 11. Mai 2020, täglich geöffnet von 11-15 Uhr Das Leben in alter Zeit war hart und beschwerlich – Hunger und Not allgegenwärtig. Mit Übeltätern ging man nicht gerade zimperlich um, egal ob Mensch oder Tier. Die Jubiläums-Sonderausstellung des Mittelalterlichen Kriminalmuseums entführt die Gäste in eine fremde Zeit der Tierprozesse und Tierstrafen. Erfahren Sie mehr über Wölfe und Schweinchen als Angeklagte in gerichtsförmigen Mordprozessen, über exkommunizierte Delfine und Heuschrecken, sowie Kopfprämien für Spatzen und Mäuse. Auch im Panoptikum grausamer Todesstrafen war das Tier vertreten, etwa beim Hängen mit Hunden, Vierteilen oder Säcken. Exkurse zum Nutztier, zum Werwolf, zu Hexen-, Fabel- und Wappentieren runden die Sonderausstellung zum Tier in Europas bedeutendstem Rechtskundemuseum ab.

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Besuchen Sie dazu die Webseiten und erleben Sie die wunderbare Vielfalt dieses Museums. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und freuen uns über jeden Daumen hoch!
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m² große Ausstellungsfläche

Exponate

Jahre Rechtsgeschichte

Geschichte der Sammlung & des Museums

Die Sammlung geht zurück auf eine kleine Privatsammlung des Verlegers und Archivars Rudolf Hermann Albrecht Ende 19./Anfang 20. Jh. Diese war als sog. „Rothenburger Folterkammer“ im Turm des Burghotels in der Klostergasse untergebracht und orientierte sich an der weltbekannten Nürnberger Folterkammer-Ausstellung von G.F.Geuder. Die Sammlung „Rothenburger Folterkammer“ nebst Gebäude wurde von dem Künstlerehepaar Ernst Paul Hinckeldey und Marta Hinckeldey-Wittke übernommen, ausgebaut und museal präsentiert. Seit den 1950er Jahren führten deren Sohn Christoph Hinckeldey und seine Frau Hildegard die Sammlung fort und vergrößerten die Ausstellungsfläche zunächst um den Keller des Burghotels. Der konsequente Ausbau der Sammlung und die Erweiterung der Ausrichtung des Museums zu einem umfassenden Rechtskundemuseum für den deutschsprachigen Raum machten eine erneute räumliche Vergrößerung des Museums in den 1970er Jahren unumgänglich. 1977 erfolgte deshalb der Umzug in die ehemalige Johanniterkomturei Rothenburgs in der Burggasse.